Streuobstwiesen

Streuobstwiesen zeichnen sich durch die traditionelle Art des extensiven Obstanbaus in Form von hochstämmigen Bäumen aus. Sie dienen einerseits der Obstgewinnung und andererseits der Futtererzeugung als Heuwiese oder als Weide für Kühe, Pferde, Schafe oder Ziegen. Meistens wird bei der Bewirtschaftung auf den Einsatz synthetischer Behandlungsmittel verzichtet. Streuobstwiesen zeichnen sich durch ihre Artenvielfalt bei Flora und Fauna aus. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sowie durch das Bau- und Siedlungswesen wurden Streuobstwiesen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stark dezimiert. Ziel ist die Erhaltung vorhandene und die Schaffung neuer Biotope. Zu den betreuten Gebieten gehören unter anderem die Borewissen in Wiesenfeld und der Moorsgrund in Ernsthausen.

Neuartiger Verbiss-Schutz wird erfolgreich eingesetzt

Junger Baumstamm von Drahtgeflecht umwickelt, im Hintergrund WieseIn Zusammenarbeit des NABU Burgwald mit der Firma Kahl und Schlichterle wurde ein neuartiger Verbiss-Schutz entwickelt und erfolgreich getestet. Er schützt Bäume wirksam gegen Verbiss-Schäden durch Schafe, Rehe und Hasen. Er ist so konstruiert, dass er sowohl für Halb- als auch für Hochstämme geeignet ist.

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