NABU Burgwald

Forschendes Lernen am Bach

Förderurkunde und Gutschein nahmen in Kassel Sabine Freiling und Klaus Klimaschka von der Umweltgruppe Burgwald (Mitte) aus den Händen von Michael Wickmann, Frank-Martin Neupärtl, Georg von Maibohm und Bernhard Reuter entgegen.Freudige Überraschung am Jahresende bei der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland e. V.: Sie gehört zu den Preisträgern, die von der E.ON-Mitte-Stiftung in diesem Jahr für soziale Projekte gefördert werden. Bei einem Empfang durch die Unternehmensleitung in Kassel nahmen Klaus Klimaschka und Sabine Freiling für die Umweltgruppe Burgwald einen Förderbetrag von 1000 Euro entgegen.

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Fledermausfreundliches Haus in Wiesenfeld

Sabine Freiling, Klaus Klimaschka, Lothar KochDie Überraschung war perfekt: Den Festakt zur Eröffnung des europäischen Fernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ nutzte die NABU-Umweltgruppe Burgwald, um Sabine Freiling, die eigentlich zum Wandern gekommen war, die Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ zu überreichen. Vorstandsmitglied Klaus Klimaschka (im Bild Mitte) übergab ihr die Auszeichnung und schilderte, dass die Wiesenfelder Hauseigentümerin zunächst von nächtlichen Geräuschen rund um ihr Grundstück berichtet hätte. Anfangs habe man dahinter Waschbären vermutet, dann seien aber bei einer abendlichen Überwachung 60 Fledermäuse ausgeflogen, die sich hinter einer Verschalung des Hauses aufgehalten hätten – der Wochenstube, in denen die Weibchen sie während des Sommers als Jungtiere aufgezogen hatten. Auch Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch gratulierte Sabine Freiling zu ihrem Beitrag für den Naturschutz und das dafür vergebene Prädikat „Fledermausfreundliches Haus“.

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Höhlen für Vogel des Jahres

Martin Scholz hängt einen Nistkasten aufEinen gastfreundlichen Empfang bereitet die Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) dem „Vogel des Jahres 2011“: Für den Gartenrotschwanz, der in diesen Tagen aus seinem Winterquartier in den Savannen Afrikas zurückkehrt, hat der Verein zehn spezielle Nisthöhlen aus Holzbeton angeschafft. Sie sollen dem farbenprächtigen Singvogel, dessen Bestand an Brutpaaren in Deutschland vor 30 Jahren noch drei- bis viermal so hoch war wie heute, die Existenz im Burgwalder Raum erleichtern.

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Bunte Gärten ohne Torf

Torf ist zwar jünger als Kohle, doch trotzdem ein fossiler Rohstoff und eine endliche Ressource. Dadurch, dass er aus trockengelegten Mooren abgebaut wird, trägt seine Verwendung auch zum anhaltenden Lebensraumverlust vieler Arten und zur Klimaschädigung bei. Denn nur intakte Moore können Kohlendioxid speichern. Dabei gibt es bereits heute gute Alternativen bei der Verwendung von Blumenerde im eigenen Balkon und Garten. Alle Vorteile auf einem Blick und Einkaufstipps hat der NABU in einem Faltblatt zusammengefasst, dem ersten in einer neuen Kompaktreihe mit Verbraucherthemen. Kostenloser Dowload auf der NABU-Website (PDF-Datei, 890 kB).

 

Ein Moor mit Heidschnucken

Der „Seitenbruch“ bei Ernsthausen wurde zum Naturdenkmal erklärt

Ernsthausen. Seit Jahren schon pflegt die Umweltgruppe Burgwald den „Seitenbruch“ bei Ernsthausen gemeinsam mit anderen Feuchtwiesen im Bereich der Wetschaft durch eine jährliche Mahd. Ab 2002 wurde die Fläche in enger Koordination mit der Unteren Naturschutzbehörde planvoll entbuscht und renaturiert, verdrängte Pflanzen kehrten zurück. Und allmählich entstand wieder eine Feuchtbrache mit ganz ausgeprägtem, reizvollem Moorcharakter. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat das Biotop „Bruchwiesen“ nun in die Liste seiner Naturdenkmale aufgenommen.

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